Reiseinformationen
Südafrika zur Gesamtübersicht
Lage
Südafrika.
Fläche
1.219.090 qkm.
Bevölkerungszahl
48.782.756 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
40 pro qkm.
Hauptstadt
Pretoria (Tshwane) (Hauptstadt und Regierungssitz von Juli bis Dezember). Einwohner: 1.679.164 (Schätzung 2009).Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz von Januar bis Juni). Einwohner: 3.569.359 (Schätzung 2009).
Sprache
Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.
Religion
Christentum (68%), u. a. Afrikanische Kirche, Reformierte Niederländische Kirche, Anglikanische Kirche, Methodisten und Katholiken. Minderheiten von Juden, Muslimen, Hindus und Anhänger von Naturreligionen.
Netzspannung
250 V Pretoria (Tshwane), 220/230 V (übrige Landesteile), 50 Hz. Adapter für dreipolige Stecker empfohlen.
Regierungschef
Thabo Mvuyelwa Mbeki, seit 1999.
Staatsoberhaupt
Kgalema Motlanthe, seit September 2008.



Allgemeines
Staatsform
Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat mit 90 Mitgliedern. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie).
Geographie
Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt. Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten. Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Limpopo-Provinz (ehemals Northern Province) (Polokwane (ehemals Pietersburg)), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg).
Ortszeit
MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Südafrika.Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
Kontaktadressen
South African Tourism
Deutschland: Friedensstr. 6-10, D-60311 Frankfurt/M.Tel: (0800) 118 91 18 (kostenloses Infotelefon).Internet: www.southafrica.net Mo-Fr 09.00-19.00 Uhr (nur tel. Auskünfte, kein Publikumsverkehr). Österreich: Tel: (0820) 50 07 39 (0,14 €/Min.). Internet: www.southafrica.net Schweiz: Tel: (0848) 66 35 22 (0,14 €/Min.). Internet: www.southafrica.net
Botschaft der Republik Südafrika
Tiergartenstraße 18, D-10785 BerlinTel: (030) 22 07 30. Internet: www.suedafrika.orgMo-Fr 08.00-12.45 und 13.30-16.30 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr (Publikumsverkehr).Generalkonsulat mit Visumerteilung in München (Tel: (089) 231 16 30). Honorarkonsule (ohne Visumerteilung) in Bremen, Dortmund, Dresden, Frankfurt/M., Hamburg, Hannover, Kiel und Stuttgart.
Botschaft der Republik Südafrika
Sandgasse 33, A-1190 WienTel: (01) 320 64 93. Konsularabt.: Tel: (01) 320 64 93. Internet: www.saembvie.atMo-Fr 08.00-12.45 Uhr (tel. Auskünfte und Publikumsverkehr) und 13.30-16.30 Uhr (tel. Auskünfte). Konsularabt.: Mo-Fr 08.30-12.00 UhrHonorarkonsulate in Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg.
Botschaft der Republik Südafrika
Alpenstrasse 29, CH-3006 BernPostanschrift: Postfach, CH-3000 Bern 6Tel: (031) 350 13 13.Internet: www.southafrica.chMo-Do 08.00-12.30 und 13.30-17.15 Uhr, Fr 08.00-12.00 und 13.00-15.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Do 09.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr und 13.00-14.00 Uhr (nach Vereinbarung). Generalkonsulat in Genf. Honorarkonsulat in Zürich (zurzeit nicht besetzt).
Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Stand: 11.12.2008Aktueller HinweisIn Südafrika ist der Grenzbezirk Vhembe zu Simbabwe wegen der Cholera-Epidemie zum Katastrophengebiet erklärt worden. Hier ist der Zustrom an zumeist erkrankten Simbabwern am größten.Landesspezifische SicherheitshinweiseKriminalitätSüdafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate einschließlich hoher Gewaltkriminalität, vor allem in Großstädten und deren Randgebieten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:- Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Ebenso wird tagsüber zu erhöhter Vorsicht geraten. Auch nach dem Abebben der Gewaltausbrüche gegen Ausländer afrikanischer Herkunft in südafrikanischen Townships im Mai 2008 ist bei Besuchen in Townships erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht angeraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.- Bei Ausflügen in Nationalparks ( u.a. Tafelberg ) und zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Südafrikas ( z.B. Rhodes Memorial ) sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen und unbelebte Gegenden meiden. Für Einzelreisende empfiehlt es sich, generell Anschluss bei den meist vor Ort vorhandenen größeren Reisegruppen zu suchen.- Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse und nur zu Hauptverkehrszeiten).- Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.- Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. „smash-and-grab“-Überfällen sollten die Autofenster immer geschlossen und die Türen stets von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.- Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.- An Geldautomaten ist erhöhte Vorsicht geboten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu.Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen. Südafrikanische SIM-Karten mit Prepaid-Funktion („air time“) sind für unter 5 € erhältlich.
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M.-Fr. 07-23 Uhr, Sa. + So. 09-20, Feiertage 09-20 uhr