Reiseinformationen
Mali zur Gesamtübersicht
Lage
Westafrika.
Fläche
1.240.192 qkm.
Bevölkerungszahl
12.324.029 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
10 pro qkm.
Hauptstadt
Bamako. Einwohner: 1.728.444 (Schätzung 2009).
Sprache
Amtssprache ist Französisch. Umgangssprachen sind Arabisch, Bambara (80 %), Songhai-Jerma, Manding, Soninké und Ful.
Religion
Islam (90 %) sowie Animisten (9 %) und christliche Minderheit (1 %).
Netzspannung
220 V, 50 Hz (in Bamako). Die anderen größeren Städte haben eigene Generatoren.
Regierungschef
Modibo Sidibé, seit September 2007.
Staatsoberhaupt
Amadou Toumani Toure, seit 2002.

Allgemeines
Staatsform
Präsidialrepublik seit 1960. Verfassung von 1992, letzte Änderung 1997. Parlament (Nationalversammlung) mit 147 Mitgliedern. Erste freie Wahlen zur Nationalversammlung fanden 1992 statt. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).
Geographie
Mali hat keine Küsten und grenzt im Nordosten an Algerien, im Südosten an Niger und Burkina Faso, im Süden an Côte d’Ivoire, im Südwesten an die Republik Guinea und im Nordwesten an Mauretanien und Senegal. Die endlosen Ebenen werden von den Flüssen Senegal (im äußersten Westen) und Niger durchflossen. Auf seinem Weg nach Norden fließt der Niger mit dem Bani zusammen und bildet ein großes Inlanddelta, die Sümpfe von Macina, die 450 km lang und stellenweise bis zu 200 km breit sind. Die Landesmitte besteht aus der unfruchtbaren Sahelzone. Bei Timbuktu erreicht der Niger die Wüste und fließt zunächst nach Osten und dann bei Bourem nach Südosten zum Atlantik. In der Wüste, nahe der algerischen und nigerischen Grenze im Nordosten des Landes, erhebt sich das bis zu 800 m hohe Adrar-des-Iforas-Massiv. Der Norden des Landes besteht aus Wüste; entlang der alten Trans-Sahara-Karawanenstraßen gibt es einige Oasen. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in der Savanne im Süden.
Ortszeit
MEZ - 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Mali. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
Kontaktadressen
Ministry of Handicrafts and Tourism
BP E-2211, ML-BamakoTel: 223 64 50, 223 63 43/44. Fax: 223 82 01.E-Mail: malitourisme@afribone.net.ml Internet: www.malitourisme.com
Office Malien du Tourisme et de l'Hôtellerie
Rue Mohamed V., ML-BamakoPostanschrift: BP 191, ML-BamakoTel: 222 56 73. Fax: 222 55 41.E-Mail: info@malitourisme.com oder solcre@le-mali.comInternet: www.malitourisme.com oder www.le-mali.com
Botschaft der Republik Mali
Kurfürstendamm 79, D-10709 BerlinTel: (030) 319 98 83. Fax: (030) 31 99 88 48Di und Do 10.00-12.00 Uhr; (auch für Österreich zuständig).Honorargeneralkonsulat mit Visumerteilung in Hamburg (Tel: (040) 227 80 39). Honorarkonsulate in Erfurt, Frankfurt/M. und Kamp-Lintfort.
Honorarkonsulat der Republik Mali
Lenaugasse 19, A-1080 WienTel: (01) 40 26 86 10. Fax: 402 68 61 30.E-Mail: info@konsulatmali.at Mo, Fr, Sa 12.30-14.30 Uhr.
Botschaft der Republik Mali
Route de Pré-Bois 20, CH-1215 Genève 15 Aéroport Tel: (022) 710 09 60. Fax: (022) 710 09 69. Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Konsulat mit Visumerteilung in Basel (Tel: (061) 295 38 00. Internet: www.maliconsulat.ch).
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Badalabougou Est, rue 14, porte 334, ML-Bamako Postanschrift: BP 100, ML-Bamako Tel: 222 32 99, 222 37 15. Fax: 222 96 50. E-Mail: allemagne.presse@afribonemali.net Internet: www.bamako.diplo.de
Honorarkonsulat der Republik Österreich
Korofina Sud, 96 x 830, ML-Bamako Postanschrift: BP 1652, ML-Bamako Tel/Fax: 224 15 67. E-Mail: paklein.austro@afribone.net.mlDas Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der österreichischen Botschaft in Dakar (s. Senegal).
Kooperationsbüro DEZA der Schweizerischen Eidgenossenschaft
B.P. 2386, ML-Bamako Tel: 21 32 05. Fax: 21 81 79. E-Mail: bamako@sdc.netDie Schweiz unterhält keine Vertretung in Mali. Zuständig ist die Botschaft in Dakar (s. Senegal).
Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Stand: 28.01.2009 Aktuelle Hinweise- In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihren Randbereichen dringend ab. Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.- Das Auswärtige Amt geht Hinweisen nach, wonach am 22. Januar 2009 möglicherweise mehrere Europäer in der Grenzregion Mali – Niger verschleppt worden sind.Landesspezifische Sicherheitshinweise/ TeilreisewarnungKriminalitätVor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Gebiete Malis , mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao (per Flugzeug bzw. aus südlicher Richtung erreichbar), wird ausdrücklich gewarnt.Die o.g. Gebiete liegen wie folgt: entlang der malisch-mauretanischen Grenze und weiter entlang des 15,5. Breitengrades bis nach Youvaru am Niger, dann nördlich und östlich des Niger-Flusses entlang der malisch-nigrischen Grenze bis zu den Grenzen von Mali mit Niger und Algerien.Von Reisen in das Gebiet Nara-Nampala-Léré nahe der mauretanischen Grenze wird abgeraten.Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin.Reisen über LandAufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.
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