Reisegeier

Reiseinformationen

Kongo (Demokratische Republik) zur Gesamtübersicht

Lage

Zentralafrika.

Fläche

2.344.885 qkm.

Bevölkerungszahl

66.514.504  (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

28 pro qkm.

Hauptstadt

Kinshasa. Einwohner: 9.518.988 (Schätzung 2009).

Sprache

Amtssprache ist Französisch, weiterhin vier Nationalsprachen: Chiluba, Kikongo, Lingala (Handelssprache) und Kingwana (ein Kisuaheli-Dialekt). Außerdem werden u. a. Luvena, Chokwe, Gbaya und Kituba gesprochen (insgesamt über 400 Sprachen).

Religion

50 % Katholiken, 20 % Protestanten und 10 % andere christliche Glaubensrichtungen (hauptsächlich Kimbangisten). 10 % Anhänger von Naturreligionen und 10 % Muslime.

Netzspannung

220 V, 50 Hz in den größeren Städten vorhanden. Im Landesinneren werden häufig Stromaggregate eingesetzt.

Regierungschef

Adolphe Muzito, seit Oktober 2008.

Staatsoberhaupt

Joseph Kabila, seit 2001.

Allgemeines

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1978. Neue Verfassung von 2006. Parlament mit 210 Mitgliedern, Wahl alle 5 Jahre; z. Z. aufgelöst. Einberufung einer Nationalversammlung mit 300 Mitgliedern durch den ehemaligen Präsidenten Laurent-Désiré Kabila, seit 2000. Nach seiner Machtübernahme 1997 ordnete der ehemalige Präsident Laurent-Désiré Kabila die Rückbenennung Zaïres in Demokratische Republik Kongo an. Unabhängig seit 1960 (ehemalige belgische Kolonie).

Geographie

Die Demokratische Republik Kongo, der drittgrößte afrikanische Staat, grenzt im Norden an die Zentralafrikanische Republik und den Sudan, im Osten an Uganda, Ruanda, Burundi und Tansania, im Süden an Sambia und Angola und im Westen an die Republik Kongo und die angolanische Enklave Cabinda. Der nur 27 km lange Küstenstreifen an der Mündung des Kongo in den Atlantik bietet den einzigen Meereszugang. Der Kongo ist der zweitgrößte Fluss Afrikas. Das Land bietet verschiedene Landschaftsformen, Bergketten im Norden und Westen, das Kongo-Becken im Landesinneren, das Hochland von Shaba im Süden sowie die Vulkane und Seen der Kivu-Region. An der Westgrenze zur Republik Kongo liegen tropische Regenwälder.

Ortszeit

Kinshasa und Mbandaka: MEZ. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kinshasa und Mbandaka. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.Haut-Zaïre, Kasai, Kivu und Shaba: MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Haut-Zaïre, Kasai, Kivu und Shaba.Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.

Kontaktadressen

Congonline.com

Internet: www.congonline.com

Office National du Tourisme

2 A/B Avenue des Oranges, BP 9502, CD-Kinshasa-Gombe Tel: (12) 30070.

Botschaft der Demokratischen Republik Kongo

Im Meisengarten 13320, D-53177 Bonn Tel: (0228) 934 92 37. Fax: (0228) 35 22 17.Mo-Fr 09.30-15.00 Uhr. (auch für Österreich zuständig). Honorargeneralkonsul ohne Visumerteilung in Bremen. Honorarkonsul in Düsseldorf.

Honorargeneralkonsulat der Demokratischen Republik Kongo

(mit Visumerteilung)Neusiedlerstraße 52, A-2340 MödlingTel/Fax: (02236) 89 21 72. E-Mail: rdc.konsulat@aon.at Do 09.00-12.00 Uhr (tel. Vereinbarung)

Botschaft der Demokratischen Republik Kongo

Sulgenheimweg 21, CH-3007 BernPostanschrift: Postfach 5261, CH-3001 BernTel: (031) 371 35 38. Fax: (031) 372 74 66. E-Mail: rdcambassy@bluewin.ch Mo-Fr 10.00-15.00 Uhr.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

82 Avenue Roi-Baudouin, CD-Kinshasa-Gombe Postanschrift: BP 8400, CD-Kinshasa 1 Tel: 894 82 01/02. Fax: 813 46 44 61. E-Mail: reg1@kins.auswaertiges-amt.deInternet: www.kinshasa.diplo.deHonorarkonsulat in Bukavu.

Honorarkonsulat der Republik Österreich

8 Chemin Riviera, CD-Kinshasa-Ngaliema Postanschrift: BP 12646, CD-Kinshasa I Tel: 998 18 01 63. SAT-Fax: 871 76 163 60 81.E-Mail: consautval.kin@cumet.de Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der österreichischen Botschaft in Nairobi (s. Kenia).

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

654 Boulevard Colonel Tshatshi, Commune de Gombe, BP 8724, CD-Kinshasa Tel: 898 94 68 00.E-Mail: kin.vertretung@eda.admin.ch Mo-Fr 09.30-11.30 Uhr.

Reise- und Sicherheitsinformationen

Reisewarnung vom Auswärtigen Amt: Stand: 13.01.2009ReisewarnungVor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt.Dies gilt in besonderem Maße für die Provinz Nord-Kivu, wo regelmäßig Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen stattfinden sowie den Bezirk Haut-Uélé und den Garamba-Nationalpark im äußersten Nordosten des Landes, wo die ugandische Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) zuletzt Massaker an der Zivilbevölkerung verübt hat. Alle dort ansässigen Deutschen sind aufgefordert, das Land zu verlassen. Reisen in diese Teile des Landes sollten unter keinen Umständen stattfinden.Aktueller Hinweis - Ebola hämorrhagisches FieberAus Mweka in der Provinz West-Kasai werden seit November 2008 43 Fälle von Ebola hämorrhagischem Fieber gemeldet. 14 der Erkrankungen verliefen bisher tödlich; Der letzte Ausbruch von Ebolafieber hatte zwischen Juni und September vorigen Jahres in Kasai Occidental zu etwa 400 Erkrankungen und 170 Todesfällen geführt, von denen allerdings nur 25 Erkrankungen einschließlich 10 Todesfällen bestätigt werden konnten. Es ist davon auszugehen, dass der Erreger in dieser Region bei tierischen Reservoiren (z.B. Affen, Fledermäusen) endemisch ist. Das abgelegene Infektionsgebiet im zentralen Südosten der DRC ist touristisch nicht erschlossen und wird praktisch nicht bereist. Seitens der WHO sind keine Reisebeschränkungen vorgesehen jedoch ist seitens der örtlichen Behörden sowie der Nachbarländer einschließlich des Grenzverkehrs mit Angola sowie im Rahmen von Quarantänemaßnahmen mit Behinderungen zu rechnen. Der Kontakte mit Kranken ist zu vermeiden.Landesspezifische SicherheitshinweiseVor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt. Dies gilt in besonderem Maße für die Provinz Nord-Kivu.Die Sicherheitslage ist im gesamten Land weiterhin fragil. Der Osten des Landes (Ituri, Nord- und Süd-Kivu, Nordost-Katanga) ist nicht befriedet, hier gibt es immer wieder aufflammende Unruhen unterschiedlicher Intensität. Auch in Teilen der Provinzen Katanga und Bas-Congo ist die Lage nicht stabil.In allen Regionen des Landes kann es zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. Dabei entsteht immer wieder erheblicher materieller Schaden, auch in Folge von Plünderungen. Wegen der desolaten humanitären und sozialen Lage kommt es, z.B. durch demobilisierte Milizionäre, u.a. zu Raubüberfällen. Mit spontanen gewaltsamen Auseinandersetzungen muss im gesamten Land gerechnet werden.Die Deutsche Botschaft in Kinshasa kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen in der Hauptstadt sowie in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

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