Reiseinformationen
Äthiopien zur Gesamtübersicht
Lage
Nordostafrika.
Fläche
1.133.380 qkm.
Bevölkerungszahl
82.544.840 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
73 pro qkm.
Hauptstadt
Addis Abeba. Einwohner: 3.230.771 (Schätzung 2009).
Sprache
Amtssprache ist Amharisch; semitische Sprachen (ca. 50 %) und kuschitische Sprachen (ca. 45 %); daneben Englisch (Fremdsprache, die in Schulen unterrichtet wird) und Italienisch; Französisch und Arabisch dienen als Bildungs- und Handelssprachen.
Religion
Im Norden äthiopisch-orthodoxe Kirche (35-40 %), im Osten und Süden hauptsächlich Islam (45-50 %); außerdem Animisten (12 %) und andere (3-8 %) wie äthiopisch-evangelische Kirche, Katholiken, Minderheiten von Hindus und Sikhs.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Regierungschef
Meles Zenawi, seit 1995.
Staatsoberhaupt
Girma Wolde-Giyorgis, seit 2001.

Allgemeines
Staatsform
Bundesrepublik seit 1994. Neue Verfassung von 1995. Parlament (Shengo) mit 548 Mitgliedern, Legislaturperiode: 5 Jahre.
Geographie
Äthiopien grenzt im Osten an Djibouti und Somalia, im Süden an Kenia, im Westen an den Sudan und im Norden an Eritrea. Die Landesfläche wird überwiegend von einem riesigen Hochland aus Vulkangestein eingenommen, in dem gemäßigtes Klima herrscht. Das Plateau ist von heißer, unwirtlicher Wüste umgeben. Im Norden ist das Land zerklüftet, im Süden flacher und eher für die Landwirtschaft geeignet.
Ortszeit
MEZ + 2. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Äthiopien. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 2 Std. und im Sommer + 1 Std.
Kontaktadressen
Ethiopian Tourism Commission
Postanschrift: PO Box 2183, ET-Addis AbebaTel: (011) 517 47. Fax: (011) 51 38 99.E-Mail: tour-com@telecom.net.et oder info@tourismethiopia.org Internet: www.tourismethiopia.org
Äthiopische Botschaft
Boothstraße 20 a, D-12207 BerlinTel: (030) 77 20 60. Fax: (030) 772 06 26.E-Mail: emb.ethiopia@t-online.de Internet: www.aethiopien-botschaft.de Mo-Fr 09.00-12.30 und 13.30-17.00 Uhr. Konsularabteilung: 09.00-14.00 Uhr. Honorarkonsulat in Düsseldorf. Generalkonsulat in Frankfurt/a.M.
Äthiopische Botschaft
Wagramer Straße 14/1/2, A-1220 WienTel: (01) 710 21 68. Fax: (01) 710 21 71.Konsularabteilung: Tel: (01) 710 21 68 -69. Fax: (01) 710 21 71.E-Mail: office@ethiopianembassy.at Internet: www.ethiopianembassy.at Mo-Fr 09.00-12.30 (Publikumsverkehr) und 14.00-17.00 Uhr (telefonische Anfragen).
Ständige Vertretung von Äthiopien
56 Rue de Moillebeau, PO Box 338, CH-1211 Genève 19Tel: (022) 919 70 10. Fax: (022) 919 70 29. Konsularabt.: Tel: (022) 919 70 10/16. E-Mail: mission.ethiopia@ties.itu.intInternet: www.ethiopianmission.ch Mo-Do 09.00-12.30 Uhr und 14.30-17.30 Uhr (telefonische Anfragen).
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Yeka Kifle Ketema, Kebele 06, ET-Addis Abeba Postanschrift: PO Box 660 und 1267, ET-Addis Abeba Tel: (011) 123 51 39. Fax: (011) 123 51 52. E-Mail: germemb@ethionet.etInternet: www.addis-abeba.diplo.de
Botschaft der Republik Österreich
N. Silk Lafto Kifle Ketema Kebele 04 H.No 535, ET-Addis Abeba Postanschrift: P.O.B. 1219, ET-Addis Abeba Tel: (011) 371 21 44. Fax: (011) 371 21 40. E-Mail: addis-abeba-ob@bmeia.gv.atInternet: www.aussenministerium.at/addisabeba
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Old Airport Area, Higher 24, Kebele 13, ET-Addis AbebaPostanschrift: PO Box 1106, ET-Addis Abeba Tel: (011) 371 11 07. Fax: (011) 371 21 77. E-Mail: add.vertretung@eda.admin.ch
Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Stand: 19.12.2008 Aktueller HinweisDie äthiopischen Sicherheitsorgane haben darauf hingewiesen, dass zurzeit im gesamten Land eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Anschläge besteht. Sie führen verstärkte Kontrollen insbesondere an Flughäfen, Hotels, öffentlichen Einrichtungen usw. durch. Es gibt keine Hinweise, von welcher Terrorgruppe konkret diese Gefährdung ausgeht, in welcher Form sie sich äußern könnte oder ob ausländische Einrichtungen und Personen in besonderem Maße gefährdet sind. Sollte es zu Terroraktionen kommen, dürfte nach bisheriger Erfahrung mit Bombenanschlägen zu rechnen sein. Bisherige Bombenanschläge zielten nicht auf ausländische Institutionen oder Personen. Es liegen derzeit keine Hinweise vor, dass westliche oder konkret deutsche Interessen nun in das Visier terroristischer Angriffe geraten könnten.Reisenden wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Sie sollten insbesondere auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke, wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel, achten. Vor Reisen im Lande sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage eingeholt werden. Da bisherige Anschläge überwiegend in den frühen Abendstunden stattfanden, in denen viele Menschen unterwegs sind, sollten insbesondere während dieser Tageszeit öffentliche Plätze gemieden werden.Landesspezifische SicherheitshinweiseInnenpolitische LageDie innenpolitische Lage ist in weiten Landesteilen derzeit relativ ruhig. Trotzdem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit und Beachtung der aktuellen Nachrichten geraten. Menschenansammlungen und Demonstrationen sollten gemieden werden.Vor allem in den Randgebieten des Landes kommt es immer wieder zu Unruhen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten, führt die äthiopische Armee derzeit bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land).Die Situation an der Grenze zu Eritrea bleibt angespannt.TerrorismusWie in anderen ostafrikanischen Ländern können Aktivitäten terroristischer Gruppen auch in Äthiopien nicht ausgeschlossen werden.In den letzten Monaten gab es in Abständen vereinzelte Bombenanschläge in Addis Abeba. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich derartige Anschläge in Zukunft wiederholen werden.Es wird daher zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe westlicher Einrichtungen und touristischer Reiseziele, geraten. Dabei sollte auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel geachtet werden. Da die bisherigen Anschläge jeweils in den frühen Abendstunden stattfanden, sollten während dieser Tageszeit öffentliche Plätze wie z.B. Tankstellen und auch Bars / Kaffeehäuser gemieden werden. Vorsicht ist auch bei der Teilnahme an Großveranstaltungen angeraten.Reisen über Land / Entführungen / StraßenverkehrVor Reisen im Lande sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage eingeholt werden.Die Infrastruktur des Landes ist schwach, gut ausgebaute Straßen für Überlandreisen sind nur begrenzt vorhanden. Am späten Nachmittag, bei Dämmerung und bei Dunkelheit sollte aus Sicherheitsgründen auf Überlandfahrten verzichtet werden.Touristisch organisierte Besuche nach Addis Abeba und zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes verlaufen im Allgemeinen problemlos.Von nicht unbedingt erforderlichen Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea und in die Danakilsenke in Nord-Afar wird nachdrücklich abgeraten.Im März 2007 ereignete sich eine Entführung in der Danakilsenke in Nord-Afar, im Februar 2008 wurde die Entführung einer Touristengruppe nach Angaben der äthiopischen Regierung nur knapp verhindert. Unbestätigten Informationen zufolge wurden im April 2008 mehrere Personen durch die Explosion einer Landmine getötet. Im Dezember 2008 gab es einen weiteren bewaffneten Überfall auf eine internationale Reisegruppe.Es muss mit weiteren Zwischenfällen und Entführungsversuchen durch örtliche Untergrundorganisationen gerechnet werden.Insbesondere im Grenzgebiet zu Somalia besteht die Gefahr von Entführungen. Wegen des bewaffneten Konflikts zwischen äthiopischen Streitkräften und der ONLF wird von Reisen in die Somali-Region südlich und östlich von Jijiga abgeraten.Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Region Benishangul-Gumez wird wegen anhaltender Zwischenfälle und Übergriffe abgeraten.Bei Reisen in andere Teile der Afar- und Somali-Region, in die Grenzgebiete zu Kenia (Moyale) und zum Sudan, in die Region Gambella sowie in den Westteil der Oromo-Region (Wellega) wird zu erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der Botschaft über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren.Die Grenzübergänge zwischen Äthiopien und Eritrea sind geschlossen.Vereinzelte Überfälle auf durchfahrende Fahrzeuge am Spätnachmittag oder Abend führen zu der Empfehlung, folgende Routen nicht nach 15:00 Uhr zu befahren: Strecke Metahara-Awash-Arba-Mieso und Asbe Teferi, Strecke Babile-Jijiga, Strecke Welkite-Jimma (bes. am Omo/Gibe-Fluss), Strecke Sodo-Arba Minch-Jinka, Strecke Bahir Dar-Gondar. Auch im und um den Awash-Nationalpark (bes. nördlicher Teil) kann es zu bedrohlichen Situationen und Überfällen kommen.Minengefahr besteht in der Somali Region (Ogaden), im Nord-Afar (Danakil-Senke) sowie in den Grenzregionen zu Somalia, Sudan (nördlich von Gambella), Eritrea und zu Kenia (Borana-Region). Im Südosten der Grenzregion zu Eritrea ist das Gebiet an der Straße Bure-Assab betroffen. Es wird abgeraten, die Straße Eli Dar Richtung Assab zu befahren.Reisen über Land/ ZugverkehrPassagierzüge auf der Strecke Addis Abeba - Dire Dawa - Dschibuti (von Ausländern allerdings kaum benutzt) stellen wegen des schlechten Streckenzustands ein generelles Sicherheitsrisiko dar, waren aber auch mehrfach das Ziel von Sabotageakten und Sprengstoffattentaten.
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M.-Fr. 07-23 Uhr, Sa. + So. 09-20, Feiertage 09-20 uhr