Reisegeier

Reiseinformationen

Ägypten zur Gesamtübersicht

Lage

Nordostafrika.

Fläche

1.001.450 qkm.

Bevölkerungszahl

81.713.520 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

82 pro qkm.

Hauptstadt

Kairo (El Kahira). Einwohner: 8.026.454 (Schätzung 2009).

Sprache

Amtssprache ist Arabisch. Französisch und Englisch werden häufig gesprochen.

Religion

94 % Muslime (fast ausschließlich Sunniten); 6 % christliche Minderheiten (einschließlich der Koptischen Kirche) sowie eine kleine jüdische Gemeinde.

Netzspannung

220 V, 50 Hz. In einigen ländlichen Gebieten 110-380 V. Zweipolige Steckdosen sind Standard.

Regierungschef

Ahmed Nazif, seit Juli 2004.

Staatsoberhaupt

Mohamed Hosni Mubarak, seit 1981.

Allgemeines

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1953. Verfassung von 1971, seit 1981 gelten Notstandsgesetze. Zweikammerparlament (Volksversammlung und Shura-Rat). Unabhängig seit 1922 (ehemaliges britisches Protektorat).

Geographie

Ägypten grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Süden an den Sudan, im Westen an Libyen und im Osten an das Rote Meer und Israel. Das Nildelta liegt in Unterägypten und das Niltal in Oberägypten. Östlich des Suezkanals liegt die Sinai-Halbinsel. Ca. 99% der Bevölkerung leben in dem von der Landwirtschaft geprägten Niltal am Delta, hinter dem die zumeist flache Wüste beginnt. Oasen sind die einzigen Überbleibsel der ehemals fruchtbaren westlichen Niederungen. Schmale Küstenregionen am Mittelmeer und an der afrikanischen Seite des Roten Meeres sind bewohnt, aber der Sinai ist allgemein trocken. Der Assuan-Staudamm bremst die Flut, die früher regelmäßig das Niltal überschwemmte, und dient der Elektrizitätserzeugung.

Ortszeit

MEZ + 1. Letzter Freitag im April bis letzter Freitag im September: MEZ + 2 (Sommerzeit in Ägypten = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 2 Std.). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und Sommer jeweils + 1 Std. (außer Monate April und Oktober: 0 Std.).

Kontaktadressen

Ägyptisches Fremdenverkehrsamt

Kaiserstraße 64, D-60329 Frankfurt/M.Tel: (069) 25 21 53 und 25 23 19.Internet: http://www.egypt.travel/Mo-Fr 10.00-17.00 Uhr.

Ägyptisches Fremdenverkehrsamt

Elisabethstraße 4, Stiege 5/1, Opernringhof, A-1010 WienTel: (01) 587 66 33.Internet: www.egypt.travel  Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Tourismusbüro von Ägypten

Stampfenbachstraße 42, CH-8006 ZürichTel: (044) 350 20 40.Internet: www.egypt.travelMo-Fr 09.00-15.00 Uhr.

Ministry of Tourism

Misr Travel Tower, Abassia Square, Abassia, EG-KairoTel: (02) 682 84 56.Internet: http://touregypt.net

Botschaft der Arabischen Republik Ägypten

Stauffenbergstraße 6-7, D-10785 BerlinTel: (030) 477 54 70 (keine Visaauskünfte).Internet: www.egyptian-embassy.de  Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr (tel. Vereinbarung).

Konsularabteilung der Botschaft

Stauffenbergstraße 6-7, D-10785 BerlinTel: (030) 47 90 18 80. Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr (Publikumsverkehr). Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr (tel. Auskünfte).Generalkonsulate in Frankfurt/M. (Tel: (069) 955 13 40) und Hamburg (Tel: (040) 413 32 60).

Botschaft der Arabischen Republik Ägypten

Hohe Warte 50-54, A-1190 WienTel: (01) 370 81 04. Konsularabt.: Tel: (01) 370 81 08 -62 (Visa) oder -63 (Konsulardienste).Internet: www.egyptembassyvienna.at Mo-Do 09.00-13.00 und 14.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 und 14.00-15.00 Uhr.

Botschaft der Arabischen Republik Ägypten

Elfenauweg 61, CH-3006 BernTel: (031) 352 80 12/13. Konsularabt.: Tel: (031) 352 80 55. Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr. Konsularabt.: 09.00-14.00 Uhr.Generalkonsulat in Genf (Tel: (022) 347 62 55 und 347 63 79).

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:Stand: 28.01.2009 Aktuelle Hinweise- In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihren Randbereichen dringend ab. Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.- Die gegenwärtige Eskalation im Gazastreifen führt seit Sonntag, dem 28.12.2008, vor allem in den Nachbarstaaten Israels (Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon) und im Westjordanland zu Protestkundgebungen. Vereinzelt kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und den Ordnungskräften. Die allgemeine Sicherheitslage in den betreffenden Ländern und Gebieten ist derzeit unverändert. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich über die jeweilige Lage am geplanten Reiseziel unterrichtet zu halten und die Medienberichterstattung über die Entwicklungen im Gazastreifen aufmerksam zu verfolgen. Die Umgebung palästinensischer Flüchtlingslager sowie größere Menschenansammlungen oder Demonstrationen sollten gemieden werden.- Im September 2008 wurde im Südwesten Ägyptens eine touristische Reisegruppe entführt, der auch fünf Deutsche angehörten. Die Reisegruppe wurde von einer zahlenmässig großen, schwer bewaffneten, kriminellen Bande durch das Grenzgebiet von Ägypten, Sudan, Libyen und Tschad verschleppt. Ein vorhandener polizeilicher Schutz der Reisegruppe war wirkungslos. Weitere Vorfälle dieser Art können nicht ausgeschlossen werden. Von Reisen in diese entlegene Wüstenregion wird daher dringend abgeraten.Landesspezifische SicherheitshinweiseTerrorismusIn den letzten Jahren gab es in Ägypten willkürliche Anschläge auf Hotels und Touristenziele.- Oktober 2004: Anschläge in Taba, Sinai-Halbinsel, auf Hotels und Touristenziele.- April 2005: Anschläge in Kairo (Khan El-Khalili, Ägyptisches Museum und Zitadelle).- Juli 2005: mehrere Sprengstoffanschläge im Badeort Sharm El-Sheikh, Sinai-Halbinsel, auf ein Hotel, ein Café und einen Basar mit über 60 Todesopfern.- April 2006: Anschlag im Badeort Dahab, Sinai-Halbinsel, mit 19 Todesopfern und über 50 Verletzten.Seit Mai 2006 hat es keine gegen Ausländer gerichtete Anschläge mehr gegeben. Dennoch können weitere Anschläge nicht ausgeschlossen werden.Aufgrund der willkürlichen Auswahl der Anschlagsziele besteht aber für Reisende im ganzen Land eine erhöhte Gefährdung. Die Entwicklung im gesamten Land muss daher sorgfältig verfolgt werden. Reisenden wird beim Besuch von touristischen Einrichtungen, Märkten und Einkaufszentren zu besonderer Vorsicht geraten und empfohlen, sich von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen fern zu halten.Die ägyptische Regierung bemüht sich mit Nachdruck, die Bevölkerung wie auch Touristen und andere Ausländer vor Gewaltakten zu schützen. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehört die Begleitung von Touristenbussen und -zügen durch Sicherheitskräfte. Die bisherige Konvoibegleitung auf den Straßen entlang des Nils nach und durch Mittelägypten bis nach Oberägypten wurde mit Ablauf des Jahres 2008 eingestellt.Reisen über LandIm Nordsinai ist die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird in unregelmäßigen Abständen aus humanitären Gründen für wenige Stunden geöffnet. Die Sicherheitslage ist im zeitlichen Zusammenhang mit diesen Öffnungen häufig schwer zu überschauen. Von Reisen in die Nähe des Grenzgebietes wird abgeraten.Touren außerhalb offizieller Wegstrecken (sog. Off-Road-Tourismus) sowie individuelle Einzelreisen in bestimmte Regionen sind genehmigungspflichtig. Alle Wegstrecken sind in regelmäßigen Abständen mit fest eingerichteten Kontrollposten versehen.MinengefahrWegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.Straßen-, Schiffs- und LuftverkehrIm Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer erhöhte Unfallgefahr. Von Fahrten in Privat- oder Mietfahrzeugen nach Einbruch der Dunkelheit wird dringend abgeraten. Auch bei der Benutzung von Massenverkehrsmitteln (Reisebusse, Minibusse) besteht erhöhte Unfallgefahr. Fährschiffe, wie sie über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards; ihre Benutzung stellt daher ein erhöhtes Risiko dar.Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen, insbesondere in Hurghada und Sharm El-Sheikh, entsprechen nicht dem europäischen Standard und werden als unzureichend eingeschätzt. Dennoch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung sowie zu Verspätungen im Flugverkehr kommen.Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter http://www.cairo.diplo.de oder http://www.kairo.diplo.de.

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